Ensdorf nach Regensburg

Der Gutenacht Gruß der Klosterkirche und ihr Bild um kurz nach 7:00

Ich schätzte, dass wir um 9:00 Uhr losfahren und so hat es dann auch geklappt. Ich war voll in den „kleinen“ Stress des Einpackens vertieft, dass Jutta später nach rund 500m Richtung Regensburg  mich fragt: „Ist das Auto auch zu?“ Ehrlich gesagt ich wußte es nicht – also lieber noch mal zurück und wahrhaftig, die Türen standen noch auf und von verschlossen konnte überhaupt keine Rede sein. So hat Jutta noch mal den Morgen und das Auto gerettet und wir lassen Bonny auf dem Fünf-Flüsse-Bahntrassenradweg die ersten 12 km laufen. In Schmidmühlen ist noch der Bäcker auf und es gibt Cafe con Leche.(Milchkaffee)

Wer in Ruhe Flussabwärts radeln will sollte hier mal herfahren. Es ist so schön und rollt super. Bin gespannt ob wir die ~60km bis Regensburg ohne Akkuwechsel schaffen. Noch sind wenige unterwegs aber es werden doch dann immer mehr. Bonny hat das Rechtslaufen noch intus und kein Gegenverkehr stört sie oder umgekehrt. Zwischenzeitlich lege ich sie dann in den Hänger ab und wir fahren etwas zügiger unsere KM ab. Die Naab überqueren wir in Kallmünz. Ein fein herausgeputztes „Fischerdorf“ mit allen was das Herz begehrt. Der Brückenheilige ist unser Freund.

Um Mittag herum taucht Kloster Piehlenhofen auf und wir kehren in die obligatorische Klostergaststätte ein. Es gibt Gaspacho (kalte spanische Suppe) in 3 Geschmacksrichtungen: Erdbeere – Gurken – Marrokanische Karotten Einem Spanier würde das nicht einfallen, hat bei der Hitze aber leicht und köstlich erfrischend geschmeckt. Die Klosterkirche St. Marien ist noch intakt – dar Klostergebäude beherbert das Herder Internat. Puh, ob ich da zur Schule gehen möchte?

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Wir gönnen uns eine kleine Mittagspause – bald taucht der Wallfahrtsort „MariaOrt“
auf und unser Pilgerpass bekommt den dritten Stempel.

Die Navis weisen hier verwirrt durche die vielen Flüsse den falschen Weg, obwohl es nur zwei Brücken gibt. Die Eisenbahnbrücke hat einen Behelfsweg, der ist aber nur über Treppen erreichbar und verbietet sich für uns von selbst. Eine freundliche Familie nimmt sich unser an und führt uns bis zur nächsten Brücke von wo der Azur Camping leicht zu erreichen ist. Großer Auflauf herrscht hier wegen einer Triatlon Veranstaltung. Die Strecke läuft direkt am CampingPlatz vorbei. Nach den 60km haben wir genug, bauen schnell, weil gut geübt, das Zelt auf und widmen uns der Erholung….
Ganz oben grüßt euch die Donau….
60 km

 

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