Tag 36 Donnerstag 9.7.2015

Strahlend blauer Himmel und ich habe den Mittwoch gerade beendet.
von Camping du Lambon nach Camping Val de Boutonne, Saint-Jean-d’Angely
Km 62,60      gesamt    1560,12 km   knapp über der Hälfte
Zeit   4:30:28
Schnitt  13,88    Max  40,20
HM 387   Max Höhe  306
In drei Minuten geht es los – nächsten größeren Ort anfahren, Cafe trinken und einkaufen….
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stellt euch vor wie froh ich war als ich diese beiden Läden in schon 5,2 km gesehen habe. Sofort
gab es erst einmal einen cafe und pain raisin – Bonny mag das inzwischen auch nur die Rosinen pick ich rauß – die darf er ja nicht – oder Jörg? Einkaufen im InterMache und Bonny wartet geduldig. Ich habe mich aber beeilt.
Dann beginnt unsere richtige Tour – ich denke an das Auf und Ab gestern, aber je länger ich denke um so weniger stellt es sich ein. Ich radele wirklich die kleinen Sträßchen – hab sie gestern nochmal kontrolliert – im Bonny Tempo. Der neue Trick Bonny in Laune zuhalten und nicht nur laufen laufen laufen – ist bei den vielen Kornfeldern leicht. Es raschelt immer mal wieder an der Straßenseite und dann geht es los – Bonny – wo ist das Mäuschen und er springt im Mäusesprung der Hunde immer wieder hinein. Das ist eine Freude für ihn und wir schruppen nebenbei KM. Überhaupt läuft heute alles leicht – gut – ein wenig auf und ab gibt es, aber lange nicht so scharf wie gestern. So sehen unsere Sträßchen aus
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ich gehe mal voraus, der ist ja heute wieder so langsam – wo bleibt er denn……

Das Schöne an der Landschaft kommt. Sonnenblumenfelder ohne Grenze. Auch abgeerntete Kornfelder wechseln sich mit ihnen ab. Wo bringen die Franzosen nur das ganze Korn unter – OK – wenn jeder Franzose und Tourist drei Baguette kauft – nein das kann nicht sein – ist Korn -Mehl – ein Exportschlager – ich weiß es nicht. Jedenfalls was sie hier und der Region und auch schon vorher an Feldern haben – das muss exportiert werden.
Die Sonnenblumen – warum sind sie für uns so schön? – klar – sie bilden die Sonne ab und die ist so toll, wenn sie dich mal gerade nicht verbrennt – wie mich – ich lasse meine Hemdärmel herunter. Glaubt nur nicht – das ich darauf aus bin braun zu werden  – Ich habe mehrere Brennstellen und Nichtbrennstellen am Körper. Heute gibt es davon keine Fotos 😦
Die Sonnenblumen bis zum Horizont – wo erlebt man das schon mal – ich habe meine Augen eingetaucht und viel emotionale Kraft daraus gezogen – es ist so schön.
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Hallo Hans – wie wäre es mit diesem Vorbild in künstlerischer Auseinandersetzung für dein Bild?

Zwischen durch kommt wieder ein kleiner Ort – Perigne – und ich steuere die Mairie an. German sagte immer, sucht du wieder die Marie? Ich frage beim Metzger  – boucherie – nach der
Marie 🙂 und wie es schon öfter der Zufall oder St. Jakobus will – eigentlich ist sie zu, aber die Person – immer eine nette Französin – ist irgendwie in der Lage den „tampon“ zu beschaffen und macht das auch. Sie geht mit uns zur Mairie und holt den Stempel, Datum Unterschrift fertig. Die Kirche im Ort ist alt und hat schöne Portaleinfassungen und Kapitelle.
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am besten ist diese, das ist doch mit Sicherheit die Vorwegnahme einer Figur unserer Tage…
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wißt ihr wen ich meine? klar gleich erkannt  – Kaptain Davy Jones aus Fluch der Karibik
Perigne das kleine Dorf mit seiner alten Kirche
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Nach dem wir das erkannt hatten ging es weiter in die weite Welt der Sonnenblumen – man kann sich nicht satt sehen – und nebenbei fahren – macht heute alles gar nichts….
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W ir kommen in einen kleinst Ort. 5 Häuser und die Kirche – keine Schönheit aber es gibt sie…
wpid-20150709153532.jpg    wpid-20150709153637.jpg kleine Säulen, angedeutete Kapitelle, wir sind genauso wichtig…..
wpid-20150709153732.jpg wenn auch einfach im Inneren

Hier begeben wir uns in den Schatten einer Bushaltestelle und halten Mittag + Schlaf. Es ist 14:00 Uhr und wir haben die Hälfte geschafft. Bonny ist schon 25km gelaufen. Sie schläft wie ich im Schatten.
Es hört etwas auf mit den schönen Ausblicken auf die Felder – ich schaue auch mehr auf die Karte um Bonny zu schonen – nehme am Schluss sogar 5km auf der Hauptstraße in kauf – dort ist zwar Verkehr, aber sie kann im Hänger sein – es war genug heute. Ich bin seltsamerweise noch fit und trete kräftig rein – Saint-Jean-d’Angely erscheint und erst mal eine Ehrenrunde im Städtchen. Abbey und einen Eindruck bekommen. Schön – macht Spaß.
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Das alte Kloster hatte eine riesen Kirche – man kann es nur noch ahnen, aber aber an den Resten ablesen.
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im linken Bild seht ihr noch den Bündelpfeiler und Ansätze der Streben

genug der Kultur – wünsche euch einen guten Abend und viel Freude mit den Sonnenblumen….

 

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3 Gedanken zu „Tag 36 Donnerstag 9.7.2015

  1. Gunter

    Lieber Hajo, Grüße aus dem Krankenhaus. Bin nun doch gestern am Schlüsselbein operiert worden. Leider habe ich (auch) kein gutes wlan und habe auf dem Ipad fast keine Bilder gesehen. Lusignan kommt mir irgendwie bekannt vor. Bin auch schon so oft darumgereist, nicht ganz so sportlich wie du. Wann kommt ihr denn dann in das Medoc? Meine Lieblingsregion- aber eher Richtung Atlantik. Weiterhin schöne Erlebnisse ….
    Gunter

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    1. hajoundbonny Autor

      Lieber Gunter, wie leid mir das tut – allerdings hast du dich zur rechten Zeit abgemacht – in der Schule ist es bestimmt hektisch – oder ist das jetzt noch schlimmer für dich? Ich bin heute in Saint-Jean-d’Angely angekommen. Kleines Städtchen mit alter nur noch halber Abbey. Trotz 60km ging es heute so gut wie kaum. Nicht kaputt – eher Bonny, die viel gelaufen ist…. Gute Besserung und liebe Grüße an dich und alle in der Family

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  2. Petra Erdt

    Hallo Hajo und Bonny, die Sonnenblumen hast du ja sehr schön eingefangen! Die Bilder von den Blumen erinnern mich an einen Urlaub. Wir wollten eigentlich den Urlaub in Spanien verbringen. Wegen des Mistrals flüchteten wir zurück nach Frankreich. Sieben Stunden zu zweit ein kleines Kuppeltzelt festgehalten, damit die Zeltstangen nicht abknickten. Die Fahrt zurück war grauslig. Wünsche es keinem. Dort sind wir auch durch die Sonnenblumenfelder gefahren. Überall Sonnblumen. Ein Feld reihte sich an das Andere. Wo das Auge hin schaut ………nur Sonnenblumen. Was mich sehr fasziniert hat, waren die Blüten. Sie drehten sich immer zur Sonne hin. So passiert es, dass man in alle Blüten schaut, so wie auf deinem Bildern. Das zweite war auch recht eindrucksvoll, die riesigen Lavendelfelder. Wir waren mit einem Motorrad unterwegs. Da man dort höher sitzt, als im Aoto, sah man deren Blüte von oben. Eins deiner Bild würde ich gerne als Poster abziehen lassen, wenn du nichts dagegen hast. Da wir ja mit dem Krad unterwegs waren, haben wir den Duft der Blüten ganz intensiv wahrgenommen, wesentlich mehr als mit dem Aoto, ….. herrlich. Sind in deiner Gegend auch so viele Lavendelfelder , oder bist du schon zu weit an der Küste?? Euch wieder einen schönen neuen Tag. Auch von meiner Mutter, sie war wegen eines Fußballspieles von Dominik (auf Sand) in Martinhagen.
    Bis dann………. Petra
    Mein Smartphone nimmt den Kommentar oft nicht an, warum????

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    Antwort

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