Tag 7 10.06.2015

Ochsenbusch Park  Höhe 415Km 41,22 + 20 ohne Hänger
Zeit  3:55:33
Schnitt 15,59  Max 36,38
HM 320  Máx Höhe 431
Wetter leicht bewölkt + Sonne abends

Schon um 5:30 aufgestanden. Das hilft natürlich ungemein rechtzeitig wegzukommen. Gegen 8:30 fahren wir los – der Weg ist uns von gestern ja noch bekannt. Auf der Brücke über den Rhein – es gibt zwei Brücken – eine mit Torturm – eine ohne – sehe ich – oh Schreck – die Vorderradtaschen sind weg – weg stimmt nicht – ich habe sie schlicht und einfach nicht angehängt und sie standen hoffentlich noch auf dem Campingplatz. Laut Tacho sind wir 8,6 km schon gefahren – also flugs die Taschen ab und mit Höchstgeschwindigkeit zurück – so steht für heute auf meinem Tacho schon 22,54 km ohne dass wir uns bewegt haben. Jetzt sind sie wieder dran.
In der Nähe ist der MCDonald, der Telekom Hotspot hat – dort schreibe ich gerade. Bilder klappt nicht, dafür ist er auch zu langsam – also Bilder kommen später.

Von MCDonald geht es zum Domkapitel – den Stempel wil ich unbedingt, weil hier ein offizieller Jakobsweg vorbeiläuft. Bekommeden Stempel im Büro und im Dom.

20150610_132840

 

Innen ist es auch herrlich –

20150610135441 20150610135535

20150610135546 Bonny meinte, wenn ich so aussehen würde
ging ich zum Zahnarzt…..

Dann versuchen wir den Ochsenbusch Park – Campingplatz zu erreichen – Nummer unbekannt. Also mit gemischten Gefühlen geht es los – nicht mehr so weit – rund 30km. Der Barbarossa-Radweg ist ein 88 Kilometer langer Radweg, der das Nordpfälzer Bergland mit der alten Kaiserstadt Worms am Rhein verbindet. Unterwegs wird entschieden, dass wir auf dem Campingplatz mit KÄSE, Baguette, Oliven, Erdbeeren und unserem Wein ein fürstliches Mahl entstehen lassen. Ich brauche nur noch ein Glas – an einem der vielen Weingüter im Dorf gefragt und schon habe ich ein brauchbares in der Hand. Gleichzeitig mit guten Wünschen für die Weiterreise. 

Ein wenig dauert es schon noch, aber dann sind wir endlich angekommen und wir sehen nichts – nicht ein Zelt, nicht einen Wohnwagen. Hoffentlich ist er überhaupt auf. Eine handynummer steht auf dem Zettel und wirklich es gibt jemanden. Volker Mücke kommt uns entgegen – der Verwalter des Platzes. Die Gäste sind alle eine Ebene tiefer. Wir bleiben auf der Hochebene und schlagen unsere Zelte auf, präparieren das Essen und laden Volker ein, mit uns den Wein zu kosten.

20150610_192632

 

In der roten Dose ist noch ein Stück der alten Wurst von Volker Schäfer. Danke an Volker für unsere Verpflegung und schönen Gruß von hier. Lange sitzen wir noch zusammen und beschließen den Abend als die Flasche leer ist mit Ramazotti. Die holländischen Besitzer des Ochsenbusch Parkes lassen uns mitteilen, dass Pilger ohne Kosten übernachten dürfen.
Bis morgen…..

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s